Elterninformation

Was tun im Fall einer Erkältung?

Abstandhalten, Händewaschen und häufiges Lüften gehören wegen der Corona-Pandemie fix zum neuen Schuljahr dazu. Bei Infekten sollen Eltern ihre Kinder im Zweifelsfall zu Hause lassen, bei steigenden Covid-19-Infektionszahlen sind Einschränkungen des Schulbetriebs bis hin zur Umstellung auf Fernunterricht möglich. Das sind die Regeln für den Schulbetrieb in Corona-Zeiten.


Es heißt immer, dass die Hygieneregeln eingehalten werden sollen. Woraus bestehen diese?

Regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände, Abstand halten, regelmäßiges Lüften, Husten und Niesen in die Armbeuge. Dazu liegt auch an allen Schulen ein Hygienehandbuch auf.


Wann müssen Schüler aufgrund eines Corona-Verdachts krankheitshalber daheimbleiben?

Das Bildungsministerium appelliert an die Eltern, bei Erkältungskrankheiten den Gesundheitszustand ihres Kindes genau zu beobachten und es im Zweifelsfall zu Hause zu lassen. Ein wesentlicher Gradmesser dafür sind erhöhte Temperatur oder Fieber. Bei Symptomen eines Infekts (Husten, Halsweh, Kopfschmerzen) sollen die Eltern unbedingt die Körpertemperatur messen, ab 37,5 Grad sollen sie ihr Kind keinesfalls in die Schule schicken.


Dürfen Schüler Kontakt mit Schülern aus anderen Klassen haben?

Das soll weitgehend vermieden werden: Schülergruppen sollen so konstant wie möglich im selben Verband bleiben. Das bedeutet, dass es in den Pausen zu keiner starken Durchmischung kommen soll - etwa indem zwei nebeneinanderliegende Klassen nicht gleichzeitig auf den Gang gehen. Im Pausenhof können Flächen für einzelne Klassen reserviert werden. Auch klassenübergreifende Gruppen sollen weitgehend vermieden werden. Verboten sind sie aber nicht: In Fächern wie Religion, Turnen und Sprachen, aber auch in Wahlpflichtgegenständen oder Unverbindlichen Übungen sind sie an der Tagesordnung und können weiter geführt werden. Allerdings soll dieser Unterricht in größeren Räume stattfinden. Die Schulen sind vom Ministerium aufgerufen, sich Pausenkonzepte zu überlegen.


Was passiert bei einem Covid-19-Verdachtsfall an einer Schule?

Das gleiche wie bisher: Die jeweilige Schule muss diesen bei der Gesundheitsbehörde anzeigen. Bis zu deren Entscheidung über das weitere Vorgehen wird der betroffene Schüler in einem getrennten Raum abgesondert und beaufsichtigt. Die Gesundheitsbehörde kann dann etwa entscheiden, den Schüler von den Eltern abholen und die ärztliche Abklärung daheim vornehmen zu lassen oder selbst zu einer weiteren Untersuchung anzurücken. Anhand von Kontaktlisten wird dann auch über die Verhängung von Quarantänemaßnahmen für andere Schüler oder Lehrer entschieden. Bis zur Entscheidung der Gesundheitsbehörde wird der Unterricht fortgesetzt - nach kräftigem Durchlüften und Handdesinfektion.


Was bedeutet die Corona-Ampel für die Schulen?

Bei den Maßnahmen für die Schulen orientiert man sich grundsätzlich an der Corona-Ampel der Gesundheitsbehörden. Allerdings bedeutet die von diesen festgelegte Ampelfarbe keinen Automatismus für die Schulen: Es macht also einen Unterschied, ob steigende Infektionen konzentriert an einem bestimmten Ort bzw. in einem einzelnen Großbetrieb im Bezirk stattfinden oder über den ganzen Bezirk gestreut sind. Kommt es etwa in einem Betrieb zum Auftreten eines Clusters und befinden sich räumlich entfernt dazu Schulen, die in keinem unmittelbaren Kontakt zum Ort des Ausbruchs stehen, wird dort wahrscheinlich weiter normaler Schulbetrieb stattfinden. Umgekehrt können Corona-Fälle an einer Schule trotz insgesamt "grüner" Ampel zur vorübergehenden Einführung von Distance Learning an dieser Schule führen.

 

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